Saisonstart 2012 der Mountainbiker
Am vergangenen Montag, 26.03.2012, starteten wir mit 10 Bikern in die neue Saison. Bei tollen Bedingungen fuhren wir über Nöttingen durch das Pfinztal bis nach Grötzingen. Dort meisterten wir den Anstieg zur Sportschule Schöneck. Über den Thomashof, Batzenhof vorbei an den Langensteinbacher Aussiedlerhöfen waren wir nach absolvierten 30 Km gegen 19.45 Uhr wieder in Auerbach! Die Bikertruppe trifft sich ab sofort wieder montags um 18.00 Uhr beim Rathaus zu einer gemeinsamen Ausfahrt. Neueinsteiger sind herzlich willkommen!

Die Radabteilung "Skybikers" im neuen Teamoutfit
Mountainbike-Touren 2009
Ausfahrt am Mo., 06.04.2009, 18.00 Uhr
Trotz einiger (weniger) Regentropfen bei der Abfahrt ließen wir uns zum Saisonauftakt nicht von unserer 1. Tour 2009 abhalten. Diese führte uns über Nöttingen, Wilferdingen, weiter durchs Pfinztal bis Grötzingen, von wo wir uns der ersten Bergwertung des Jahres stellten und uns Richtung Turmberg aufmachten. Den Anstieg meisterten alle bravourös und so legten wir bei der Sportschule eine kurze Verschnaufpause ein.
Weiter ging es dann über den Thomashof zum Batzenhof, wo uns ein weiterer kleiner Regenschauer erwischte. Aber auch diese kurze Abkühlung konnte uns von unserem Ziel nicht mehr abbringen und so erreichten wir über den Steinig das Bocksbachtal und waren nach dem letzten Anstieg in Richtung Auerbach noch bei Tageslicht (20.10 Uhr) wieder daheim.
TN: Sandra Morlock, Udo Bossert, Achim Steinhagen, Philip Stürner, Joe Guthmann
Ausfahrt am Di., 14.04.2009, 18.00 Uhr
Bei guten äußeren Bedingungen machten wir uns mit leichter Verspätung am Dienstag Abend zu viert auf den Weg ins Albtal. Über den Auerbacher Reitplatz durch den Wald in Richtung Ittersbacher Gewerbegebiet – mit Schleife über Grillplatz und Bienenzuchtanlage zum Schützenhaus. Nach einem kurzen Plausch von Hans-Peter folgte die Abfahrt ins Albtal, wo wir entlang der Albtalstrecke bis Marxzell fuhren. Dort wechselten wir auf den Graf-Rhena-Weg, um zurück in Richtung Neurod zu „fahren". Leider hatten es einige Forstarbeiter nicht allzu gut mit uns gemeint und legten uns einige Bäume auf den (eigentlich gesperrten) Weg. Mit geschultertem Rad und in bester Cross-Manier meisterten wir die Hindernisse aber ohne größere Probleme und erreichten trotz immensem Pollenflug bald den Tagesanstieg in Richtung Etzenrot. Auch dieser konnte uns nicht entscheidend einschüchtern und so ging es über die Wiesenfesthalle in Richtung Langensteinbacher St.-Barbara und von dort vorbei am Reha zurück nach Auerbach.
TN: Achim Steinhagen, Markus Welker, Hans-Peter Bertet, Joe Guthmann
Ausfahrt am Mo., 20.04.2009, 18.00 Uhr
Auch bei unserer 3. Ausfahrt blieb uns der Wettergott wohl gesonnen und so machten wir uns über den Eselsweg auf nach Nöttingen. Vorbei am dortigen Feuerwehrhaus strampelten wir den Anstieg in Richtung „Ranntal" hinauf und erreichten bald den Birkenfelder Steinbruch. Von dort ging es weiter durch die Schrebergartenanlage, wo wir einen urigen Trampelpfad im Wald entdeckten. Endlich mal wieder ein Terrain, das das „Querfeldein"–Herz höher schlagen ließ. An dessen Ende erreichten wir das Dietlinger Naturfreundehaus, von wo wir uns am Ortsrand wieder in die Weinberge verabschiedeten und am Vereinsheim des OGV vorbei weiter nach Ellmendingen fuhren. Dort hielten wir einen kleinen Plausch bei Werner Herb und machten uns abschließend nach der Bewältigung der „Bernhell" auf zu Joe´s Terrasse um das erste Freiluft-Weizen der Radsaison 2009 zu schlürfen.
TN: Achim Steinhagen, Hans-Peter Bertet, Joe Guthmann
Ausfahrt am Mo., 27.04.2009, 18.00 Uhr
Bei etwas kühleren Temperaturen starteten wir an diesem Montag auf Grund mehrerer Absagen wiederum nur mit 3 Mann. Wir machten uns auf über den Reitplatz und die übliche Strecke zum Ittersbacher Grillplatz, Hermannsee und Heerweg zum VfR-Sportplatz. Hier wichen wir von der sonst gewohnten Abfahrt ins Albtal ab und radelten vorbei an der „Alten Eiche" Richtung Gewerbegebiet Schwarzenbusch". Weiter ging es über Langenalb, Conweiler, am Sportplatz der Spvgg. Coschwa vorbei zum Panoramaweg. Nach Kräfte raubendem, stetigem Anstieg genossen wir bald die Aussicht von der Schwanner Warte, wo wir auch eine kleine Trinkpause einlegten. Nach längeren Diskussionen um einen möglichst anstiegsfreien Heimweg fuhren wir von Schwann in Richtung Neuenbürg um auf halber Strecke eine steile Abfahrt durch den Wald in Richtung Arnbach einzuschlagen. Am Ortsrand von Gräfenhausen vorbei streiften wir auch – nach einem kurzen Anstieg im Wald – Niebelsbach und radelten am Kreisel bei der Grenzsägmühle vorbei nach Ellmendingen. Hier stellte sich die Frage – „Bernhell", oder mädchenhaft über Dietenhausen. Hans-Peter entschied die Angelegenheit wohl intuitiv und aus dem Bauch heraus und bog in Richtung Dietenhausen ab. Auch die letzten zwei kleinen Anstiege konnten uns nichts mehr anhaben und so kamen wir nach knapp 2 Stunden Fahrzeit bei durchweg hohem Durchschnittstempo gegen 20.10 Uhr wieder in Auerbach an.
TN: Udo Bossert, Hans-Peter Bertet, Joe Guthmann.
Ausfahrt am Mo., 04.05.2009, 18.00 Uhr
Mit insgesamt 5 Mann des Stammpersonals und 2 neuen Bikern - Hardy u. Alexander - machten wir uns an diesem Montag auf nach Bad Herrenalb. Trotz Sonnenschein legten alle schon beim Start ihre Jacken an, da es doch recht kühl war. Den Startabschnitt gestalteten wir nach der Vorbeifahrt am Reitplatz geringfügig anders. Wir nahmen dieses Mal den Parallelweg durch die „Köpflen", vorbei an den „Mittelswiesen" in Richtung Ittersbacher Industriegebiet. Von dort die übliche Schleife am Grillplatz vorbei, wo Benne erstmals die Führung der Gruppe übernahm und dabei fast vom Hund einer Joggergruppe vom Rad geholt worden wäre, über den Herrmannsee und Bienenzuchtstand zum Pferdehof Kern. Am Schützenhaus Ittersbach erste „reguläre" Trinkpause mit Hinweisen der Gruppe die Spitze wolle das Tempo etwas drosseln. Es folgte die gewohnte Abfahrt über den Pfaffenroter Sportplatz ins Albtal. Hier handelte sich Hanse einen kleinen Adrenalin-Stoß ein, als er mit „70" Sachen bergab auf der „Innenbahn" von Alex überholt wurde. Auf der Albtalstrecke angekommen nahm der Bike-Express dann Fahrt auf. Beim Windschattenfahren rollten wir über Marxzell vorbei an Frauenalb nach Herrenalb, wo wir einen kurzen Abstecher zum A-Junioren-Spiel unseres AH-Managers Jochen machten. Halbzeitstand 2:0 für Herrenalb. Aufgrund der kühlen Temperaturen und der fortgeschrittenen Uhrzeit (19.45 Uhr) machen wir uns schnell wieder auf den Heimweg. Über den Graf-Rhena-Weg wird wieder Windschatten gefahren. Erstes „Opfer" ist Benne, der etwas aus der Gruppe zurückgefallen ist und schon in Frauenalb nicht mehr auftaucht. Nach erfolglosem Entsenden eines „Suchtrupps" in Persona von Hardy und Alex erreicht Udo den „Vermissten" endlich auf dem Handy. Er hat sich etwas verfahren und nimmt zur Schonung der geschwundenen Kräfte die Asphaltstrecke der Landesstraße – Treffpunkt Neurod. Der Rest bolzt weiter Tempo, so dass bei der Quelle - trotz ausdrücklichem Wunsch von Hanse – keine angemessene Trinkpause mehr eingelegt wird. Udo hat wieder Kontakt zu Benne aufgenommen, den wir dann am „Aufstieg" nach Etzenrot – das Rad schiebend (aber ohne Defekt) – wieder erreichen. Auch hier sind die Bedingungen heute verschärft! Kein langes Warten am Etzenroter Friedhof, sondern direkte Weiterfahrt über die Wiesenfesthalle durch den Wald zum Bibelheim in Langensteinbach. Von dort tuckern wir vorbei am Reha, bei hereinbrechender Dunkelheit, in Richtung Auerbacher Reitplatz, wo wir uns gegen 21.10 Uhr voneinander verabschieden.
Anmerkung: Die A-Junioren haben am Ende mit 2:4 verloren.
TN: Udo Bossert, Hardy Bossert, Hans-Peter Bertet, Achim Steinhagen, Alexander Allion, Bernhard Karcher, Joe Guthmann
Ausfahrt am Mo., 11.05.2009, 18.00 Uhr
Eine Ausfahrt der „besonderen Art" erlebte unser Team an diesem Montag. Beim Start schmunzelten wir noch über die angenehmeren Temperaturen gegenüber der Vorwoche und waren daher durchweg gut gelaunt. Da Nazel mit Stephan Brauch noch die Maschinen der Enduristen zur Inspektion fahren musste, holten wir ihn vor der Haustüre ab. Von dort führte uns die Tour über die Haidewiesen durch den Weilermer Wald in Richtung Hochmühle, wo wir nach kurzem Check der Lage den ersten steilen Anstieg nach Schwann in Angriff nahmen. Wir nutzten vorwiegend Wiesenwege, welche durchweg etwas mehr Kraftaufwand erforderten. Über den Kreisel in der Ortsmitte ging es auf direktem Weg – parallel zur Landstraße – hinauf zur Schwanner Warte. Udo und Joe vornweg, Nazel und Achim folgten. Hier legten wir eine kleine Verschnaufpause ein. Nazel tendierte - in Anbetracht einer wissentlich harten Arbeitswoche – zur gemütlichen Abfahrt über den Panoramaweg Conweiler, Langenalb, Ittersbach nach Auerbach. Da der Tacho von Achim „erst" 11 km anzeigte und er noch eine Teilstrecke des gestrigen Panoramalaufes im Kopf hatte, wollten wir diese als „kleine Schleife" noch mitnehmen. So folgte der nächste Anstieg in Richtung Dennach, bevor wir – fernab der Strecke des Panoramalaufes - die Abfahrt in Richtung „Rodenbach" nahmen. Der Enz folgend tuckerten wir etwas gemütlicher nach Neuenbürg, bevor wir einen wiederum sehr steilen und harten Anstieg innerhalb der Stadt zu meistern hatten. Inzwischen hatte sich der Himmel in Richtung Heimat doch ernstlich verdunkelt und man konnte schon ein deutliches „grollen" vernehmen. Den Waldweg in Richtung Arnbach einschlagend machten wir uns auf den Heimweg. Doch schon kurz vor Arnbach war es praktisch „Nacht". Achim hatte eine kleine Notbeleuchtung dabei und so folgten wir ab hier – um zügig nach Auerbach zu kommen, der Landesstraße. Mit hohem Tempo durch Arnbach und Ottenhausen erreichten wir Weiler. Über die Pfinz durchs Baugebiet zur Hauptstraße war unser Ziel. Doch hier war erstmal Endstation. Der Himmel öffnete seine Schleusen und wir schafften es (zumindest teilweise) noch halbwegs trocken unter ein Buswartehäuschen. Hagel, Donner und Blitz beherrschten das Geschehen. Erste Notrufe der Partnerinnen gingen ein, ob ein Abholservice eingerichtet werden soll. Nach einigen Minuten erschien der angrenzende Nachbar – Herr Altinger – und bot uns an, die Räder bei ihm in der Garage zu parken und zur Gesundheitsvorsorge einen selbstgebrannten Birnenschnaps einzunehmen, was wir natürlich dankend annahmen. Nach knapp 20-minütiger Pause und einem schönen Plausch im Flur der Altingers, machten wir uns bei nachlassendem Regen auf die Schlussetappe gen Auerbach. Nachdem zuvor noch der Heimweg über die „Bernhell" wegen deren Steilheit verworfen wurde, nahmen wir die „alte Steinbacher Straße". Diese steht der Bernhell aber in nichts nach! Gegen die zu Tal rauschenden „Stromschnellen" erklommen wir auch diesen lang gezogenen Anstieg und tuckerten über die Haidewiesen wieder ins Dorf. Zahlreiche Höhenmeter und knapp 30 km Distanz steckten uns in den nassen Knochen.
TN: Udo Bossert, Ignaz Pitz, Achim Steinhagen, Joe Guthmann
Ausfahrt am Mo., 18.05.2009, 18.30 Uhr
Nachdem vor dem Tourstart am Montag doch einige Absagen eingetroffen waren, schien sich ein kleines Teilnehmerfeld abzuzeichnen. Doch es gestaltete sich etwas anders. Hardy und Arno verstärkten das Team. Am Ortsausgang gesellte sich kurzzeitig ein Langensteinbacher Neubürger hinzu, der eigentlich den Anschluss an eine Rennradtruppe sucht. Wir fuhren über den Eselsweg nach Nöttingen und weiter in Richtung Wilferdingen. Vor dem Ortsschild schwenkten wir rechts ab und es ging weiter auf dem Radweg entlang der B10 zum Sperlingshof. Nun folgte der erste nennenswerte Tagesanstieg um nach Ersingen zu gelangen. Dort angekommen verabschiedeten sich die Rennradler und die 4 Mountainbiker fuhren weiter in Richtung Bilfingen. Über Stein folgten wir der „alten Brettener Straße" bis fast nach Bretten und bewältigten die durchweg „hügelige" Strecke mit gutem Schnitt. Kurz vor Bretten ging es über asphaltierte Rad- u. Feldwege weiter nach Rinklingen. Hier zeigte die Uhr bereits 20.10 und uns war klar, dass wir etwas zügiger fahren mussten, um Auerbach noch bei Tageslicht zu erreichen. Über Dürrenbüchig ging es durch leicht hügeliges Gelände nach Wössingen. Bei bestem Wetter konnten wir auf dem Plateau die idyllische Landschaft und eine tolle Aussicht genießen. In Wössingen folgten wir einem alten Betonweg und erreichten nach kurzem Anstieg am Ortsrand bald den Pfinztaler OT Wöschbach. Parallel zur Landesstraße weiter nach Berghausen und dort das Pfinztal hinauf über Söllingen, Kleinsteinbach nach Wilferdingen. Hier ereilte Dieter bei der Unterführung ein Platten am Hinterrad und er entschloss sich auf Grund der kurz bevorstehenden Dämmerung Conny anzurufen und sich abholen zu lassen. Der verbliebene Rest fuhr weiter und über Nöttingen der Landstraße folgend nach Auerbach. Fast zeitgleich mit dem Stürner-Taxi erreichten auch die Radler den Hof von Dieter, wo das Richtfest seiner nagelneuen Hauseingangsüberdachung „unterm Christbaum" mit einem Jever begossen wurde. Insgesamt standen am Ende 54 km in ca. 2,5 Std. Fahrzeit zu Buche.
TN: Dieter Stürner, Hardy Bossert, Udo Bossert, Joe Guthmann, Arno Rieger (kurzzeitig).
Ausfahrt am Mo., 25.05.2009, 18.30 Uhr
Mit reduzierter Mannschaft – einigen war es wohl zu warm – starteten wir (Dieter u. Joe) am Montagabend bei sommerlichen Temperaturen. Nachdem wir beide bereits am Sonntag einige Kilometer per pedes zurückgelegt hatten einigten wir uns darauf die, schattige und moderate Strecke in Richtung Herrenalb einzuschlagen. Am Reitplatz vorbei – über die Köpflen zum Ittersbacher Industriegebiet, den üblichen Schwenk (Herrmannsee, Bienenzuchtstand und Pferdehof Kern) zum Schützenhaus. Abfahrt ins Albtal und mit Schmackes dem Radweg folgend nach Herrenalb. Da wir gut in der Zeit lagen und uns der Anstieg in Richtung Dobel schon mehrfach von Udo schmackhaft gemacht wurde, schlugen wir den Weg nach Rotensol ein. Zwei Kilometer feinster Schotteranstieg verlangte uns einiges ab. Dafür wurden wir zwischen Rotensol und Neusatz mit einem herrlichen Ausblick in die Rheinebene entlohnt. In Neusatz füllten wir dann am Dorfbrunnen unsere aufgebrauchten Trinkvorräte wieder auf. Die Kirchturmuhr verriet uns – 20.15 Uhr. Weiter ging es der Kreisstraße folgend in Richtung Schwann. Um etwas Zeit einzusparen bogen wir bereits am Abzweig in Richtung Conweiler ab, genossen nochmals die tolle Aussicht, und radelten über Feldrennacht nach Ittersbach. Durch das Industriegebiet und über die Köpflen erreichten wir die Auerbacher Haidewiesen, wo wir uns entschlossen einen der „Verweigerer" mit dem Genuss eines „Hefe" zu schädigen. Udo hatte sich gg. 21.00 Uhr tatsächlich entschlossen mit Sandra und Juliane „Indoor"-Spinning zu fahren. Wir ließen uns aber nicht abhalten und genossen das Bier im Gespräch mit Gisela.
Tagespensum: 45 km, 700 Höhenmeter, Ø 20,4 km/h
TN: Dieter Stürner, Joe Guthmann
Ausfahrt, Pfingstmontag 01.06.2009, 9.00 Uhr
Am Pfingstmontag verabredeten sich die Biker bereits um 9.00 Uhr beim Rathaus, um die Hauptjahresetappe anzugehen. Nach dem AH-Training am Donnerstag hatte man sich den Mahlberg als Tagesziel auserkoren. Da die Enduristen das Wochenende in Chemnitz verbrachten, fanden sich um 9.00 Uhr 4 Teilnehmer ein. Die traditionelle Anfahrt führte uns über den Reitplatz, Grillplatz Ittersbach, Herrmannsee, Bienenzuchtstand, Pferdehof Kern zum Ittersbacher Schützenhaus, wo Hans-Peter auf Grund eines erneuten Defektes am Federgestänge seines Fully´s fast schon aufgeben wollte. Eine Situation, die sich noch mehrmals an diesem Tage wiederholen sollte. Nach gemäßigter Abfahrt gelangten wir ins Albtal und weiter nach Marxzell. Hier wechselten wir über die Alb und machten uns an den ersten lang gezogenen Anstieg in Richtung Bernbach. Da wir die Streckenführung etwas abgeändert hatten, wunderten wir uns über den doch „moderaten" Anstieg. Dies sollte sich wenig später ändern, als wir ein extremes Steilstück erklimmen mussten, das uns bei losem Schotter auch fahrerisch einiges abverlangte. Weiter ging es über die Waldwege nach Bernbach, wo wir uns am Dorfbrunnen erstmals stärkten und die Trinkvorräte auffüllten. Hier fiel dann auch die Entscheidung vom ursprünglichen Tagesziel Mahlberg abzuweichen und den Bernstein anzugehen. Wieder hatten wir einige extrem steile Passagen zu bewältigen, ehe wir am Gipfel (694m üNN) einen tollen Ausblick geboten bekamen. Zur Beweisführung wurde an der Felsspitze noch ein Foto geschossen. Hier konnte man den nur einen „Katzensprung" entfernten Mahlberg erkennen. Innerhalb von ein paar Minuten reifte dann, trotz schon geschwundener Kräfte, der Entschluss auch diesen Gipfel noch anzugehen. Wir machten uns über die möglichst kürzeste Strecke kundig und brachen nach einer Erholungspause wieder auf. Ein kleiner Plausch mit zwei netten Königsbacher Wanderinnen, denen wir nun schon zum dritten Mal begegneten, soll auch nicht unerwähnt bleiben. Die Abfahrt brachte Hans-Peters Rad wieder an die Grenze des noch leistbaren, aber soweit schon jetzt, es hielt bis Auerbach durch. An der Drachenflugschanze vorbei ging es in Richtung „Mönchskopfwalder Hof", den wir aber nicht erreichten. Inzwischen waren wir wieder auf einem Niveau von knapp 500 m angekommen und die sandig-steinigen Wege verlangten uns einiges ab. Der Anstieg zum Mahlberg zeigte sich von dieser Seite nicht mehr als so gewaltig, aber dennoch mussten wir kämpfen. Gegen 12.30 Uhr hatten wir mit dem Mahlberg (613m üNN) den zweiten 600er unserer Tagesetappe erklommen. Hier hatte auch der Getränkeshop geöffnet und wir gönnten uns - ob unserer famosen Tagesleistung - erst einmal 4 „Radler" (Jeder nur einen). Nun war auch klar, dass wir die ursprünglich anvisierte Ankunftszeit (13.00 Uhr) in Auerbach nicht mehr erreichen werden. Dennoch machten wir uns motiviert auf den Rückweg. Nach interessanten Abfahrten im Wald, vorbei am Friedhof zweigten wir vor Moosbronn auf den Moosalbweg ab und gelangten so über die geschotterte Piste zur Kreisstraße von Völkersbach in Richtung Fischweier. Hier hatten wir auf der Gefällestrecke trotz bestem Asphalt mit enormem Gegenwind zu kämpfen und mussten auch bergab noch „strampeln". In Fischweier bogen wir auf den uns altbekannten Graf-Rhena-Weg ein. Diesem folgten wir bis zur Quelle bei Neurod, wo nochmals die Trinkvorräte aufgetankt wurden. Um das extreme Steilstück nach Etzenrot zu meiden, entschlossen wir uns den lange gemiedenen „flacheren" Heimweg in Richtung Kurpark Waldbronn einzuschlagen. Allerdings stellte sich bald heraus, dass auch dieser – so zumindest das Empfinden nach den zurückgelegten Tageshöhenmetern – auch an Steilheit zugelegt hatte. Nichtsdestotrotz meisterten wir auch diese Anstiege und konnten bald Langensteinbach vor uns ausmachen. Vorbei an der St.-Barbara und dem Reha erreichten wir kurz nach 14.00 Uhr wieder Auerbach. Eine nicht alltägliche MTB-Tour bei idealem Radwetter, die den Teilnehmern sämtliche vorhandenen - und auch die nicht vorhandenen - Kraftreserven entlockte.
TN: Achim Steinhagen, Hans-Peter Bertet, Markus Welker, Joe Guthmann
Tageswerte: 59 km, 1012 Höhenmeter, Ø 17,4 km/h
Ausfahrt, Montag, 08.06.2009, 18.30 Uhr
Leider hat die Absprache der Absagen am letzten Montag nicht so richtig geklappt. So stand Achim um 18:45 Uhr immer noch alleine am Rathaus und hat sich dann ohne weitere Begleiter auf den Weg gemacht!
Gestartet Auerbach Rathaus, Ittersbach Industriegebiet - Sportplatz Ittersbach vorbei am Rathaus, weiter über Jakobsbrunnen - Spielberg vorbei am Rathaus, Barbara - Kapelle - Langensteinbach durchs Dorf vorbei am Rathaus, Bocksbach rechte Seite, über Staudamm nach Mutschelbach vorbei am Rathaus, Richtung Wilferdingen im Wald abgebogen, nach Hause, vorbei am Auerbacher Rathaus !!!!!!!Mir ist aufgefallen, nur in Langensteinbacher Rathaus war noch wer, waren die noch nicht fertig mit auszählen? hab das als meine "Heimatrunde", Wahlrunde, Qualrunde bezeichnet. Ab Spielberg leichter Regen, ständig zunehmend, war in Auerbach dann von außen + innen patschnass !!
TN: Achim Steinhagen
Tageswerte: 32 km, Ø 18 km/h
Ausfahrt, Montag, 29.06.2009, 18.30 Uhr
Nach der (Enduro-Urlaub bedingten) Pause kam das Team leider nicht in die Gänge, so dass sich Joe – trotz noch schmerzendem Hintern von der Tour – alleine auf den Weg machte. Über die Haidewiesen wurde die Hohmühle angesteuert und der Anstieg nach Schwann gemeistert. Von dort ging es weiter stetig bergauf bis zum Dobel. Nach der Ortsdurchfahrt stand eine lange und erholsame Abfahrt nach Bad Herrenalb an. Weiter über den Asphaltweg entlang dem Albtal folgte über den Kurpark Reichenbach der letzte lang gezogene Anstieg. Über die St.-Barbara und den Reitplatz war nach 2,5 Std. Fahrzeit die Heimat wieder erreicht.
TN: Joe Guthmann
Tageswerte: 50 km, 704 Höhenmeter, Ø 20 km/h
Ausfahrt, Montag, 06.07.2009, 18.30 Uhr
Bei Sonnenschein mit leichter Gewitterneigung machten wir uns kurz nach halb sieben auf den Weg in Richtung Ittersbach, um zum Burbacher Wiesenhof zu radeln. Wir fuhren die übliche Strecke bis zum Ittersbacher Grillplatz, wo wir überraschender Weise auf Aaron und Ignaz trafen, die ebenfalls eine kleine Tour bewerkstelligten. Fortan ging es gemeinsam vorbei am Herrmannsee und den Bienenlehrpfad zum Pferdehof Kern. Hier trennten sich die Wege der Radler wieder; Aaron und Ignaz schlugen den Heimweg ein. Am Schützenhaus wurde erstmal noch ein Riegel zur Stärkung eingeworfen, ehe wir in Richtung Sportplatz Pfaffenrot weiterfuhren. Anschließend folgte die zügige Abfahrt ins Albtal. Dort fuhren wir bis Marxzell auf dem asphaltierten Weg, bevor wir die Seite wechselten und uns dem Berg auf weichem Schotter in Richtung Burbach stellten. Beim Anstieg im Wald war schon ein leichtes Grollen zu hören und als wir auf der Ebene angekommen waren, war eine dunkle Wand in Richtung Bernbach auszumachen. Beim Wiesenhof angekommen stellten wir unsere Räder unter, um uns einen Radler zu gönnen. Leider hatten wir keinen Erfolg, da Montag wohl Ruhetag ist. Aufgrund der düsteren Wolken wollten wir schnellstmöglich den Heimweg antreten und entschlossen uns die Landstraße in Richtung Marxzell einzuschlagen. Dort angekommen erreichten uns dann auch die ersten Regentropfen. Mit Vollgas ging es auf dem Graf-Rhena-Weg in Richtung Fischweier, wo Joe noch einigermaßen „halbnass" in einem Holzschopf Unterschlupf fand. Wenig später erreichten auch Hans-Peter und Achim dieses Quartier, nachdem sie unter den Bäumen keinen ausreichenden Schutz gefunden hatten. Allerdings waren sie schon klatschnass. Hier ging auch der Anruf von Ignaz ein, der anbot, uns mit seinem Bus abzuholen. Dies ließ jedoch unsere Radlerehre nicht zu. Nach Abklingen der Regenintensität machten wir uns nach Neurod auf. Den Etzenroter Anstieg meisterten wir bei Nieselregen ohne Probleme und weiter gings vorbei an der Wiesenfesthalle in Richtung St.-Barbara. Vorbei am Reha ließen wir es – inzwischen ohne Regen – gemütlich angehen und erreichten - etwas aufgeweicht - um 21.15 Uhr Auerbach.
TN: Hans-Peter Bertet, Achim Steinhagen, Joe Guthmann, (Ignaz Pitz, Aaron Pitz – zeitweise)
Tageswerte: 38 km |